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virtuelle Darmspiegelung im CT

virtuelle Darmspiegelung im CT

Darmspiegelung im CT = schonende Rundum-Vorsorge, bequem und ohne Risiko!

Die CT-Darmspiegelung ist die derzeit modernste Technik der Darmuntersuchung. Sie kombiniert eine schonende Vorbereitung mit einer angenehmen und schnellen Durchführung der Untersuchung.

Im Gegensatz zur herkömmlichen (endoskopischen) Darmspiegelung hat die CT-Darmspiegelung (virtuelle Koloskopie) zahlreiche Vorteile:

  • Angenehmere Darmvorbereitung
  • Schonendere Methode ohne typische Risiken der endoskopischen Darmspiegelung (z. B. Darmverletzung mit ggf. notwendiger Bauchoperation)
  • Untersuchung ohne Narkose oder Sedierung; Sie dürfen unmittelbar danach ein KFZ lenken
  • Komplette Darstellung des Dickdarms und von Teilen des Dünndarms (bei der herkömmlichen Darmspiegelung sind manchmal einzelne Darmabschnitte nicht einsehbar)
  • Keine Perforationsgefahr (10-mal sicherer als die klassische Darmspiegelung)
  • Bessere Erkennbarkeit von Polypen durch Einsehen der Darmfalten aus verschiedensten Richtungen (virtuelle 3D-Technik)
  • Standardisierte digitale Abspeicherung und Langzeit-Dokumentation sämtlicher Bilddaten (3D-Daten)

Die CT-Darmspiegelung bietet zudem noch einen wichtigen Zusatznutzen für den Patienten und den behandelnden Arzt. Anders als bei der herkömmlichen Darmspiegelung werden gleichzeitig zur Darmuntersuchung auch noch die Darmwand und sämtliche Organe außerhalb des Darms dargestellt. So lassen sich frühzeitig Erkrankungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Nieren, der Beckenorgane, der Bauchgefäße (Aorta) und der Lendenwirbelsäule erkennen. Damit ist die virtuelle Koloskopie ein Rundum-Vorsorge-Paket!

 zum Video >virtuelle Koloskopie<

Wie geht es nach der CT-Darmspiegelung nun weiter? 

Nur wenn im Darm ein Polyp gefunden wird, macht das eine konventionelle Darmspiegelung erforderlich. Diese wird aus Erfahrung in nur 10% aller CT-Untersuchungen angeraten.

Was erwartet mich vor, bei und nach der CT-Darmspiegelung...

Am Tag vor der Untersuchung:

  • Morgens normales Frühstück, danach bitte keine Speisen mehr essen.
  • 12 Uhr: 75 ml Abführmittel (in der Radiologie verfügbar) nach Anweisung trinken.
  • 12-18 Uhr: 2 – 3 Liter klare Getränke (z. B. Säfte ohne Fruchtfleischanteil), Wasser oder ungesüßte Tees trinken
  • 18 Uhr: 75 ml Abführmittel (s.o.) nach Anweisung trinken.
  • Danach weiter großzügig trinken (Getränke wie am Nachmittag).


Am Tag der Untersuchung:

  • Morgens großzügig trinken (Getränke wie am Vortag).
  • Bitte nichts essen!
  • Nach der CT-Untersuchung dürfen Sie wie gewohnt essen und trinken.


Durchführung der Untersuchung:

  • Für das Kontrastmittel wird ggf. ein venöser Zugang gelegt.
  • Zur Entspannung des Darms wird in die Vene ggf. ein Mittel (z. B. Buscopan) gespritzt.
  • Der Darm wird mit einem Gas (CO2) gefüllt. Dieses Gas wird - anders als Raumluft - von der Darmwand schnell wieder aufgenommen und dann über den Körper abgeatmet, so dass keine längeren Blähungen zu erwarten sind.
  • Es werden CT-Aufnahmen zuerst in Bauchlage und dann ggf. mit intravenösem Kontrastmittel in Rückenlage angefertigt.


Nach der Untersuchung:

  • Im Anschluss an die Untersuchung erfolgt die 3D-Auswertung am Computer.
  • Danach bespricht der Radiologe das Ergebnis mit Ihnen.
  • Ihr Aufenthalt in der Radiologie Oberland wird ca. 2 Stunden in Anspruch nehmen.

Was ist zu beachten?

Die CT-Untersuchung erfolgt mit Röntgenstrahlen.

Die dabei eingesetzte Menge an Strahlung liegt im Größenbereich der jährlichen Strahlenbelastung des fliegenden Personals (z. B. Piloten, Stewardessen usw.).

 
 

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