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Digitales Röntgen

Digitales Röntgen

digitales RöntgenBeim traditionellen Röntgen werden analoge Bilder vom Körper erstellt und auf Röntgenfilmen gespeichert. Das moderne digitale Röntgen hingegen ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem die Photonen auf PCR-Speicherfolien oder andere Detektoren treffen und dort umgewandelt werden. Aus diesen Daten errechnet ein Computer das digitale Röntgenbild, welches im Archiv gespeichert wird.

Da die Speicherfolien bzw. Detektoren empfindlicher auf Strahlung reagieren als die früheren Röntgenfilme, erhält man heute - im Vergleich mit den Analogfilmzeiten von früher - hochwertigere Untersuchungsergebnisse bei deutlich reduzierter Strahlung. Fehlbelichtungen sind wegen der hohen Empfindlichkeitsbereiche der Sensoren fast ausgeschlossen. Im Vergleich zum Film-Folien-Röntgen konnte die Strahlenbelastung bis zu 90% reduziert werden. Zur Veranschaulichung kann man sagen, dass die Strahlenbelastung bei einer Schädel-Röntgenaufnahme (0,1 mSv) etwa so hoch ist wie die Dosis, der wir uns bei einem achtstündigen Flug in 12 km Höhe  aussetzen.

Weitere Vorteile der digitalen Technik sind die sofortige Verfügbarkeit der Röntgenaufnahmen und eine hohe Qualität durch digitale Nachbearbeitung, z. B. durch Optimierung von Helligkeit, Kontrast, Rauschunterdrückung oder Kantenschärfung. Zudem wirkt sich die Digitaltechnik ressourcenschonend auf die Umwelt aus, da die Entwicklungschemikalien, die beim konventionellen Röntgen benötigt wurden, entfallen.

Die Radiologie Oberland ist mit modernsten radiologischen Geräten für die Durchführung folgender Röntgenuntersuchungen ausgestattet:

  • Lunge (Thorax) einschließlich Durchleuchtungdigi roentgen01-350
  • Knochen (Skelettsystem), z. B. bei Verdacht auf Knochenbruch (Fraktur)
  • Ganzbein-Aufnahme (zur Operationsplanung, z. B. vor Knie-TEP)
  • Ganzwirbelsäulen-Aufnahme (zur Skolioseabklärung)
  • Gelenk-Funktionsuntersuchung
  • Gelenk-Untersuchung mit Kontrastmittel (Arthrographie)
  • Knochenalterbestimmung
  • Brustuntersuchung (Mammographie, siehe dort)
  • Magen-Darm-Untersuchung (Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm)
  • Nieren-Untersuchung (Ausscheidungsurographie)
  • Gallenblasen- bzw. Gallenwegs-Untersuchung (Cholezystographie)
  • Gefäßdarstellung der Venen (Phlebographie)
  • Gefäßdarstellung der Arterien in DSA-Technik (Arteriographie; Angiographie)

Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der röntgendiagnostischen Aufnahmen des Körpers an unter Verwendung des PCR-Speicherfoliensystems, d.h., es werden keine herkömmlichen Röntgenfilme verwendet, sondern die digital von der Speicherfolie ausgelesenen Bildinformationen werden sofort im Computer gespeichert und mit Hilfe des PACS-Systems (= Picture Archiving und Communication System) dauerhaft und jederzeit abrufbar archiviert.

Für sämtliche Röntgenaufnahmen kann die Strahlenbelastung niedriger als mit herkömmlichen filmbasierten Röntgenverfahren gehalten werden, weil die für die digitalen Aufnahmen verwendeten Speicherfoliensysteme u.a. sehr empfindlich sind. Zudem werden aufgrund des großen Empfindlichkeitsbereichs der Speicherfolie Fehlbelichtungen vermieden.

Was erwartet mich vor, bei und nach der digitalen Röntgen-Untersuchung...

Wir haben im Folgenden die für Ihre Röntgen-Untersuchung wichtigen Abläufe zusammengestellt.

Digitales Röntgen allgemein 

  • Gesamtzeit: ca. 40 Min.
  • An der Rezeption Eingabe der Patientendaten: ca. 10 Min.
  • Anfertigung der Aufnahmen: ca. 10 Min.
  • Wartezeit, in der sich der Radiologe die Bilder ansieht, abschließendes Arztgespräch, ca. 20 Min.

Spezialuntersuchung der Speiseröhre (Ösophagus) 

  • Gesamtzeit: ca.  60 min.
  • An der Rezeption Eingabe der Patientendaten: ca. 10 Min.
  • Patient muss nicht nüchtern sein.
  • Anfertigung von Aufnahmen unter Durchleuchtung während des Schluckens einer bariumhaltigen Substanz., ca. 30 Min.
  • Wartezeit, in der sich der Radiologe die Bilder ansieht, abschließendes Arztgespräch, ca. 20 Min.

Spezialuntersuchung der Luftröhre (Trachea)

  • Gesamtzeit: ca.  60 min.
  • An der Rezeption Eingabe der Patientendaten: ca. 10 Min.
  • Anfertigung der Aufnahmen, während ein Kontrastmittel geschluckt wird, ca. 30 Min.
  • Wartezeit, in der sich der Radiologe die Bilder ansieht, abschließendes Arztgespräch, ca. 20 Min.

Arthrographie 

  • Gesamtzeit: ca.  1,5 Std.
  • An der Rezeption Eingabe der Patientendaten: ca. 10 Min.
  • Keine Vorbereitung erforderlich. Einbringen eines jodhaltigen Kostrastmittels in das Gelenk unter Durchleuchtung. Anfertigung von Röntgenaufnahmen des Gelenks, Dauer: ca. 20-30 Min.

  • Anschließend in der Regel ergänzende MRT-Aufnahmen: ca. 30 Min.
  • Wartezeit, in der sich der Radiologe die Bilder ansieht, abschließendes Arztgespräch, ca. 20 Min.

Myelographie

  • Gesamtzeit: ca.  1,5 Std.
  • An der Rezeption Eingabe der Patientendaten: ca. 10 Min.,
  • Patient muss nicht nüchtern sein. Aktuelle Laborwerte erforderlich (Blutbild, Gerinnungswerte).
    ASS bzw. Marcumar o. ä. müssen 5-7 Tage vorher abgesetzt werden.

  • Punktion des Spinalkanals unter Durchleuchtung mit Kontrastmittelinjektion, ca. 30 Min.

  • Anschließend CT-Aufnahmen, ca. 30 Min.
  • Zuhause gelockerte Bettruhe bis zum nächsten Tag.

Phlebographie 

  •  Gesamtzeit: ca.  60 Min.
  • An der Rezeption Eingabe der Patientendaten, ca. 10 Min.
  • Laborwerte (Schilddrüse, Nieren) mitbringen.

  • Punktion einer Fußvene, Injektion eines jodhaltigen Kontrastmittels, Aufnahmen der Bein- und Beckenvenen, ca. 30 Min. Wartezeit, in der sich der Radiologe die Bilder ansieht, abschließendes Arztgespräch, ca. 20 Min.

Urographie (AUG) 

  • Gesamtzeit: ca. 1,5 Std.
  • An der Rezeption Eingabe der Patientendaten, ca. 10 Min.
  • Laborwerte (Schilddrüse, Nieren) mitbringen.
  • Vorbereitung: Am Tag vor der Untersuchung und am Untersuchungstag leichte, nicht blähende Kost; Patient muss nicht nüchtern sein.
  • Darstellung der Nieren und Harnleiter mit jodhaltigem Kontrastmittel, Dauer ca. 30 Min.
  • Ca. 20 Min. Wartezeit, in der sich der Radiologe die Bilder ansieht.
  • Abschließendes Arztgespräch, ca. 10 Min.
 
 

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